Mit ihren Reihen Lions, Dragons und Wolf Diaries gehört New York Times-Bestsellerautorin G. A. Aiken zu den erfolgreichsten Autorinnen der Gestaltwandler-Fantasy. Ob verspiele Wildkatzen, gigantische Grizzlybären, heißblütige Wölfe oder aufregende Hybriden – der Autorin gelingt immer wieder auf wundersame Weise, die tierischen Eigenschaften ihrer Protagonisten perfekt mit deren Charakter zu verbinden.

Und das selbst bei eher ungewöhnlichen Shapeshiftern:

„Der Autorin ist es auf exzellente Weise gelungen, aus einem Honigdachs einen glaubwürdigen Gestaltwandler zu machen.“ rosebud, goodreads über „Lions – Freche Bisse“ (erscheint im Oktober 2015 im Piper Verlag)

Hier erzählt euch die Autorin, wieso sie ihre Gestaltwandler liebt und warum sie immer experimentierfreudiger bei ihrer Figurenkonzeption wird:

 

»Als ich mein erstes Gestaltwandlerbuch, „Wolf Diaries – Gezähmt“, schrieb, konzentrierte ich mich auf das, was ich kannte, nämlich Wölfe. Ich habe Wölfe schon geliebt, als ich ein Kind war. Ich fand sie auf eine unverfälschte Art und Weise schön und faszinierend und stark. Und ich habe mich schon so lange mit ihnen beschäftigt, dass es sich selbstverständlich angefühlt hat, über sie zu schreiben. Aber als die Serie in Gang kam, wollte ich das Universum mit anderen Gestaltwandlern erweitern. Zu diesem Zeitpunkt setzte meine Recherche ein. Obwohl ich Tiere liebe, wollte ich persönlich nie als Tierwissenschaftlerin arbeiten oder Zoologin werden. Aber indem ich meine Erkenntnisse benutzte, die ich bei der Recherche aus Büchern oder Dokumentationen gewann, konnte ich mein Schreiben verbessern und all meine Interessen zusammenbringen.

Tatsächlich hat mich die kalte, sachliche Recherche (wie viele sie sehen) oft zum Herzstück meiner Geschichten geführt. Oder sie hat mir geholfen, neue Arten von Gestaltwandlern in meine Welt einzuführen, so wie die Grizzlybären und die Afrikanischen Wildhunde. Oder meine neuen Lieblinge, die Honigdachse.

So führte eins zum anderen, und ich begann darüber nachzudenken, die verschiedenen Arten zu vermischen und menschliche Kinder zu erzeugen, die nicht nur eine Gestaltwandlereigenschaft haben, sondern mehrere. Wie wären sie? Wem würden sie ähnlich sehen? Wären sie eine Kombination beider Elternteile? Natürlich können sich Bären in der Wildnis nicht mit Tigern paaren und niedliche Jungen zur Welt bringen. Aber in meiner Welt können sie es und das erlaubt es mir, Spaß mit der Art von Figuren zu haben, die ich erschaffe.

Außerdem habe ich viel mehr Freiheiten und kann mehr aus den Persönlichkeiten machen, weil meine Figuren nur „größtenteils“ menschlich sind. Ich bin weniger in den gewöhnlichen Konventionen der menschlichen Natur gefangen. Ich muss mir weniger Sorgen darum machen, was „normale“ Menschen tun würden, weil meine Figuren alles andere als normal sind.

Das erlaubt es mir, bei der Kreation meiner Figuren auf eine Art zu spielen, die anderen Autoren verwehrt bleibt, wenn sie komplett menschliche Figuren erschaffen. Ich habe das Gefühl, weniger eingeschränkt zu sein, und das ist mir als Autorin wichtig. Vor allem, weil das Leben in der wirklichen Welt sowieso schon von so vielen Einschränkungen gefüllt ist. Deshalb ist es faszinierend, dass die Fantasywelten, die ich erschaffe – und die Figuren darin – so frei und außer Kontrolle sind, wie ich möchte.«