“Miss Nimmersatt” ist der Name von Mia Maxwells Food-Blog und einer Serie über die Jagd nach den besten Rezepten auf der ganzen Welt, verfeinert mit einer guten Prise Liebe.

Mia Maxwell liebt Essen! Ob liebliche Lavendelwolken- oder würzige Kürbis-Cupcakes, Röstfisch mit Meerfenchel nach Cornwall-Art, vietnamesische Nudelsuppen mit Chili und Koriander, sizilianische Pasta alla Norma, libanesisches Hummus mit grasgrünem Olivenöl oder bodenständiges Londoner Pub-Essen, sie liebt es so sehr, dass sie es zu ihrem Beruf gemacht hat. Und auf den ersten Blick ist alles perfekt gelaufen. Zusammen mit ihrer besten Freundin Lizzie, die ein Café betreibt, wohnt sie im trendigen Ostlondon. Tagsüber widmet Mia sich ihrer eigenen Food-PR-Firma, und abends schreibt sie den Food-Blog „Miss Nimmersatt“, der immer mehr Leser anzieht. Inspiration für ihren Blog bekommt sie auf den zahlreichen Reisen um die ganze Welt, die sie mit ihrem Freund Paul, einem Banker, unternimmt. Doch Mias Hunger (auf gutes Essen, Liebe und auf das Leben) ist trotzdem nicht gestillt, und als sie nach Cornwall fährt, um ein Food-Festival zu organisieren, ahnt sie nicht, dass ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt werden wird.

Für Fans von „Chocolat“, „Julie & Julia“ und „Eat Pray Love“.

Über die Autorin:

Emma Hamilton ist das Pseudonym einer englischsprachigen Journalistin und Schriftstellerin. Sie hat als Produzentin und Reporterin für das BBC und die Deutsche Welle gearbeitet und für verschiedene Magazine und Zeitungen geschrieben, u.a. The Guardian, Mail on Sunday oder Italy Magazine. Sie hat an vielen Serien und Dokumentationen mitgearbeitet, u.a. an einer über Essenskultur auf der ganzen Welt. Sechs Jahre lang lebte und arbeitete sie in Italien, im Libanon, in Äthiopien, den USA, Frankreich, Deutschland, Russland und Kamerun. Emma liebt Yoga, Laufen, Gartenarbeit und verbringt ihre Zeit gerne zu Hause mit ihrem Mann, Freunden und Familie – und gutem Essen.

Miss Nimmersatts 10 Lieblingsrezepte – mit Anmerkungen der Autorin

  1. Lavendelwolken-Cupcakes
  2. Tante Agathas Cornish Fish Pie
  3. Moros y Cristianos (Reis und Bohnen
  4. Birnen–Brombeer-Crumble mit Mandeln und Marzipankugeln
  5. Mias Lieblings-Auberginen nach vietnamesischer Art
  6. Lizzies würzige Kürbis-Cupcakes
  7. Mias „Kibbeh Kofta“
  8. Pasta alla Norma
  9. Silvias Vitello Tonnato
  10. Mias beschwipster jamaikanischer Christmas Cake mit reichlich Rum und Rumbutterglasur

 

Lavendelwolken-Cupcakes  

1. Lavendelwolken-Cupcakes©Lilyana Vynogradova_shutterstock.com

Für die Cupcakes (24 Stk):

  • 250g Butter
  • 180g brauner Zucker
  • 350g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 5 Eier
  • 6 Tropfen natürliches Vanille-Extrakt
  • 4 Esslöffel getrockneter Lavendel, für den Verzehr geeignet
  • 7 Esslöffel Milch (Soja-, Kokosnuss-, Reis- oder Mandelmilch gehen auch)

Für die Glasur:

  • 250g Butter (zimmerwarm)
  • 200g Mascarpone (ersatzweise geht auch Frischkäse)
  • 500g Puderzucker, gesiebt
  • 4 Tropfen Vanille-Extrakt
  • 6 Esslöffel getrockneter Lavendel (für den Geschmack und weil es hübscher aussieht)
  • 8 Tropfen Lavendel-Extrakt, falls zur Hand

Getrocknete Lavendel-Knospen zur Verzierung, falls gewünscht.

              Anmerkung der Autorin: Ich liebe dieses Rezept, weil man, anders als beispielsweise bei einem Victoria-Biskuit oder einem Joghurt-Kuchen nichts getrennt rühren muss.

Falls Sie einen leichteren Teig wünschen, schlagen Sie die Eier getrennt und geben sie später hinzu. Sie können entweder alles auf einmal in den Mixer geben und ca. 10-15 Minuten rühren, bis Sie eine cremige Masse haben; oder sie schlagen zuerst Butter und Zucker schaumig, bevor sie das Vanille-Extrakt, die Eier, die Milch und zum Schluss das gesiebte Mehl mit dem Backpulver und den Lavendelknospen unterrühren.

Je nach Geschmack können Sie mehr oder weniger Lavendel benutzen. Falls Sie einen blumigen Geschmack mögen, nehmen Sie einfach mehr.

Sobald der Teig cremig und locker ist, löffeln sie ihn in die Cupcake-Formen. Füllen Sie die Formen bis ca. einen Zentimeter unter dem Rand, weil der Teig beim Backen aufgeht.

Dann backen Sie die Cupcakes 20-25 Minuten bei 180°C.

Wenn die Cupcakes aufgegangen sind, eine goldene Farbe angenommen haben und oben aufzureißen beginnen, nehmen Sie die Formen aus dem Ofen.

Lassen Sie die Cupcakes auf einem Gitterrost abkühlen, während Sie die Glasur zubereiten.

Verrühren Sie den Frischkäse und die Butter in einer großen Glasschüssel, bis eine fluffige Masse entsteht. Geben Sie nun das Vanille-Extrakt und die Lavendel-Essenz dazu und rühren Sie weiter, während Sie den Puderzucker einstreuen. Wenn Sie ihn ganz fein möchten, sieben Sie den Puderzucker; ich erspare mir das meistens. Schlagen Sie die Creme nun mit dem Mixer, bis alles gut vermengt ist. Dann rühren Sie die Lavendelblüten oder –knospen unter, um die Glasur zu sprenkeln und damit jeder sieht, was diese Cupcakes besonders macht.

Wenn die Cupcakes vollständig abgekühlt sind, können Sie die Glasur entweder mit einem Spatel auftragen oder mit einem Spritzbeutel zu einer spitzen Haube formen, wie sie in den Bäckereien beliebt ist. Der Geschmack ist derselbe.

Und sollen sie ganz wie Lizzies aussehen, streuen Sie noch getrocknete Lavendelknospen auf die Haube. Falls Sie gerne mal auf die Siebziger anspielen, können Sie auch Silberperlen auf die Glasur geben, die im Licht funkeln.

 Tante Agathas Cornish Fish Pie 

2. Tante Agathas Cornish Fish Pie©farbled_shutterstock.com

Für die Pastetenkruste:

  • 300g mehlig kochende Kartoffeln
  • 250g Butter
  • 250g Mehl
  • Eine großzügige Portion Muskatnuss
  • Salz
  • Viel schwarzer Pfeffer
  • Ein Klacks Schlagsahne (ersatzweise griechischer oder türkischer Joghurt)

Für die Füllung:

  • 1kg gemischter frischer Fisch der Saison (Ich mag Schellfisch, Seelachs, Lachs, Brasse oder Makrele)
  • Gehackter Tintenfisch, Meeresfrüchte, Muscheln, Herzmuscheln und Krabben sind auch sehr schön
  • 3-4 Zwiebeln (je nach Größe)
  • 4 Knoblauchzehen, kleingehackt oder zerdrückt
  • 100g frischer Estragon
  • 3 geriebene Karotten
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 gute Prise Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 gute Prise Paprikapulver, edelsüß
  • Tomatenmark – ungefähr eine halbe Tube
  • 2 Teelöffel Muskatnuss
  • 250g Erbsen, frisch oder tiefgekühlt
  • 1 Fenchelknolle mit Grün
  • 2 große Stangen Porree, feingehackt
  • 1 großzügige Portion Seetang – gehacktes Nori eignet sich gut
  • Steinsalz/Meersalz
  • Pfeffer
  • Fischfond
  • Schlagsahne
  • 1 Zitrone, Saft ausgepresst
  • Glatte Petersilie, nach Belieben
  • Thymian oder Zitronenthymian, nach Belieben

                 Anmerkung der Autorin: Meine Mum hat mir diesen Kartoffel-Pastetenteig beigebracht. Ich variiere die Füllung je nachdem, welchen Fisch und welches Gemüse ich habe. Man kann die Zutaten wie die Mengen natürlich auch variieren. Ich schnipple einfach hinein, wonach mir ist. Wichtig ist, dass man eine cremige Sauce mit reichlich frischem Fisch hat, den man mit einer goldenen Kartoffelkruste bedeckt.

Als Erstes kochen Sie die gewaschenen und gewürfelten Kartoffeln. Falls Sie keine Lust haben abzuwiegen: Ich nehme ungefähr fünf oder sechs, die ich in Salzwasser gare.

Dann werden die Zwiebeln und der Knoblauch kleingehackt und gebraten. Sobald sie glasig sind, fügt man die geriebenen Karotten, den gehackten Porree und den Fenchel hinzu und gibt Butter oder Kokosnussöl hinein. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun gibt man so viel Nori dazu, wie man mag, dann Kurkuma, Paprika, Muskatnuss und das Tomatenmark einrühren. Wenn alles eingekocht ist, folgen die Kreuzkümmelsamen und der Fisch, den man bei mittlerer Hitze gart. Nach und nach gießt man den Zitronensaft und den Fischfonds an, damit es nicht zu trocken wird. Während alles schwach köchelt, heizt man den Ofen auf etwa 180 Grad oder mittlere Temperatur bei Oberhitze vor.

Für den Pastetenteig schneiden Sie die Butter in das mit Salz und Muskatnuss vermengte Mehl, bis die Masse nach feinen Brotkrümeln aussieht. Achten Sie darauf, dass die Fischfüllung schwach köchelt und nicht austrocknet.

Bis der Teig fertig ist, sollten die Kartoffeln gar sein. Gießen Sie die Kartoffeln ab, salzen Sie sie und geben Sie die Sahne (oder den Joghurt) sowie Muskatnuss und Pfeffer hinzu. Verrühren Sie die Mischung und drücken Sie alles durch die Kartoffelpresse, um eine richtig glatte Konsistenz zu bekommen.

Geben Sie den Kartoffelbrei zu der Mehl-Butter-Mischung und rühren Sie alles zu einem lockeren Teig. Er sollte sich nun zu einer dicken Haube ausrollen lassen, auch wenn es etwas schwieriger ist als bei einem schlichten Pastetenteig. Falls er auseinanderfällt, geben Sie mehr Mehl dazu und rühren Sie weiter, bis er abbindet. Legen Sie ihn zum Ruhen in den Kühlschrank oder einfach beiseite.

In der Zwischenzeit streuen Sie den gehackten Estragon und die Sahnemischung in die Fischfüllung, bis sie dick und cremig aussieht. Geben Sie die Masse in eine große Auflaufform – ungefähr 30 cm lang und 20 cm breit.

Rollen Sie den Teig aus und decken Sie die Fischmasse damit zu. Stechen Sie den Teigdeckel mehrmals ein; wenn Sie möchten, können Sie in die Mitte noch ein kleines Teigstück in Form eines Sterns oder kleiner Fische drapieren. Falls sich der Teig nicht ausrollen lässt, löffeln Sie ihn auf die Fischmischung wie eine normale Kartoffelhaube, die allerdings die gesamte Füllung bedecken sollte. Knusprig wird die Haube im Ofen allemal.

Es ist ein ziemlich matschiges Gericht, daher servieren Sie es am besten mit einer Suppenkelle, damit jeder genügend cremige Füllung bekommt – und eine ordentliche Portion Kartoffelteigkruste.

Sie können den Fish Pie mit grünen Bohnen, mit Brokkoli oder einfach für sich allein servieren.

Moros y Cristianos (Reis und Bohnen)

3. Moros y Cristianos (Reis und Bohnen)©Fanfo_shutterstock.com

  • 1 Dose Kidney-Bohnen
  • Olivenöl
  • Salz
  • Apfelessig
  • 1 Knoblauchzehe
  • Etwas Paprikapulver, edelsüß
  • Etwas Chilipulver oder frische oder getrocknete Chilischote, kleingehackt
  • Weißer Reis
  • Gemüsebrühe

Anmerkung der Autorin: Ich habe dieses köstliche Aroma, das ich aus den kubanischen Restaurants oder denen in Miami kenne, nie richtig hinbekommen, aber dies ist eine schnelle Methode, etwas ähnlich wie die schwarzen Bohnen mit Reis schmecken zu lassen, auch wenn es die „falschen“ Bohnen sind.

Bringen Sie den Reis mit Gemüsebrühe und Wasser zum Kochen. Geben Sie die Kidney-Bohnen aus der Dose mit ein wenig von der Lake in einen anderen Topf.

Zerdrücken Sie die Knoblauchzehe und geben Sie sie zusammen mit einer großzügigen Prise Salz und einem Schuss Olivenöl sowie einem Schuss Apfelessig – oder anderem Essig, falls Sie mögen – zu den Bohnen.

Mit Paprikapulver und Chili würzen, falls Sie es scharf mögen, auch wenn das nicht notwendig ist. Wenn die Bohnen kochen, zerdrücken Sie alles mit einem Kartoffelstampfer, so dass eine dickliche rote Sauce entsteht. Lassen Sie einige Bohnen ganz, wenn Sie mögen, oder kochen Sie das Ganze etwas länger, bis alles zu rotem Brei verkocht ist.

Wenn der Reis gar ist, rühren Sie Butter oder Olivenöl hinein und würzen ihn mit Salz und schwarzem Pfeffer.

Servieren Sie den Reis auf zwei Tellern und geben die Bohnen obendrauf. Dazu können Sie gebratenes oder gegrilltes Hühnchen servieren, oder Sie essen nur den Reis mit Bohnen als schnelles Abendessen unter der Woche. 

Birnen–Brombeer-Crumble mit Mandeln und Marzipankugeln

  • 3-4 Birnen, in Scheiben geschnitten4. BirnenÔÇôBrombeer-Crumble-®travellight_shutterstock.com
  • 1 große Schale Brombeeren (ersatzweise Pfirsiche, Himbeeren, Stachelbeeren, rote Johannisbeeren, Äpfel, Pflaumen – alles, was Sie zur Hand haben)
  • 200g Butter (oder weniger, falls Sie eine kleinere Menge zubereiten)
  • 200g Mehl (das Sie auch durch gemahlene Mandeln ersetzen können, falls jemand allergisch auf Gluten reagiert oder Sie Weizenprodukte vermeiden wollen)
  • 200g gehobelte Mandeln
  • 100g (oder weniger, wenn Sie nicht so gern sehr süß essen) brauner Zucker
  • 200g Marzipan
  • Zimt nach Belieben
  • 1 Prise Salz

          Anmerkung der Autorin: Dies ist ein saisonabhängiger Crumble, der je nach Jahreszeit seine Zutaten ändert. Sie können auch die Mengenverhältnisse daran anpassen, wie viel Obst Sie haben. Ich bin quasi mit Crumbles aufgewachsen, weshalb ich mich nie an irgendwelche Rezepte hielt. Meine Mum brachte mir die Grundregeln bei, und ich habe sie im Laufe der Jahre jeweils nach Laune variiert.

Schneiden Sie ein großes Stück Butter mit einer Prise Salz und zwei Tassen Mehl (also ungefähr 200g) in eine Schale.

Ich benutze braunen Zucker, weil es die Masse karamelliger macht, und gebe eine Prise Salz hinzu, wenn die Butter ungesalzen ist, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Schneiden Sie die Butter weiter, bis sie mit dem Mehl „Krümel“ bildet.

Rühren Sie nun die gehobelten Mandeln unter. Einige von ihnen werden zerbrechen, aber das ist in Ordnung.

Stellen Sie die Krümelmischung beiseite, und widmen Sie sich dem Obst. Ich schäle Obst eigentlich nie, aber Sie dürfen es natürlich, wenn Sie mögen.

Waschen und schneiden Sie die Birnen in dünne Scheiben, je nachdem, wie viele Brombeeren Sie finden konnten.

Waschen Sie die Brombeeren, wässern Sie sie gründlich, und lassen Sie sie gut abtropfen.

Geben Sie nun die Brombeeren und Birnen in eine große Auflaufform. Die Form muss tief genug für das Obst mitsamt Haube sein, also hängt es wieder davon ab, wie viel Obst Sie haben und für wie viele Personen Sie kochen.

Je nach der Menge an Brombeeren, die Sie sammeln konnten, passen Sie auch die Menge an Birnen oder sonstigem Obst an, das Sie mitverarbeiten wollen. (Äpfel, Pfirsiche, Pflaumen, Stachelbeeren, Heidelbeeren gehen auch alle.)

Zupfen Sie kleine Stückchen von dem Marzipan, die Sie zu Kugeln rollen und um das Obst drapieren.

Bestreuen Sie alles großzügig mit Zimt und vermischen es, bis das Marzipan und das Gewürz gut verteilt sind.

Geben Sie ein wenig Wasser hinzu, aber nur so viel, dass der Saft aus dem Obst beim Backen etwas verlängert wird. Auch hier entscheiden Sie, wie flüssig Sie Ihren Crumble wollen. Falls Sie das Obst lieber weich mögen, sollten Sie die Birnen oder Äpfel schälen.

Schütten Sie die Crumble-Haube auf das Obst und achten Sie darauf, dass alles vollständig bedeckt ist.

Backen Sie alles bei mittlerer Hitze für ca. 45 Minuten bis zu einer Stunde. Ihr Crumble ist fertig, wenn die Kruste goldbraun ist und sich kleine Obstsaftpfützen an der Oberfläche und den Rändern zeigen. Keine Sorge, so soll es aussehen: rissig und selbst gemacht.

Servieren Sie Ihren Crumble mit Schlagsahne oder griechischem Joghurt.

Mias Lieblings-Auberginen nach vietnamesischer Art

  • 1 große Aubergine (oder mehrere kleine, je nach Bedarf)
  • 1 Bund Basilikum oder Thai-Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen5. Mias Lieblings-Auberginen©Nitcha _shutterstock.com
  • 2 große Löffel Honig
  • Sesamöl – einen guten Schuss
  • Olivenöl
  • Mirin
  • Japanischer Pflaumenessig
  • Apfelessig
  • Sojasauce
  • Steinsalz
  • 1 rote Chilischote
  • Schwarzkümmel/Nigella-Samen
  • Frühlingszwiebeln nach Belieben; ein kleines Bund ist gut

           Anmerkung der Autorin: Ich habe diese süßsauren und würzigen Auberginen in Vietnam gegessen, wo sie ganz weich, köstlich und sehr aromatisch waren.

Die Aubergine in kleine Würfel schneiden (oder in schmale Streifen, je nachdem, wie das Gericht aussehen soll).

Braten Sie die gehackten Knoblauchzehen in ein wenig Sesamöl an und salzen Sie sie. Geben Sie die Aubergine hinzu und begießen sie mit ausreichend Olivenöl, damit sie sich beim Schmoren vollsaugt. Geben Sie den Chili und den Schwarzkümmel hinzu und rühren alles, bis die Aubergine Farbe annimmt.

Dann geben Sie die Sojasauce, den Honig, den japanischen Pflaumenessig oder Apfelessig sowie das Basilikum und die Hälfte der gehackten Frühlingszwiebeln hinzu.

Nach dem Garen bestreuen Sie das Gericht mit mehr Basilikumblättern und den gehackten grünen Enden der Frühlingszwiebeln.

Sie können die Aubergine als Hauptgericht zu Reis oder als Beilage zu Reis mit Hühnchen oder Rindfleisch reichen. Die Aubergine ist zum Dahinschmelzen köstlich, klebrig, süß und sauer mit einem Tick Schärfe. Und die Zutaten für dieses vietnamesisch inspirierte Gemüse bekommen Sie fast überall.

Lizzies würzige Kürbis-Cupcakes

Für die Cupcakes:

  • 1 ganzer Hokkaido-Kürbis6. Lizzies würzige Kürbis-Cupcakes©Lonny Garris_shutterstock.com
  • Olivenöl
  • Zimt
  • 1 ca. fünf Zentimeter langes Stück Ingwerwurzel
  • Muskatnuss
  • Piment
  • Lebkuchengewürz
  • 100 g Butter
  • 2 große Eier
  • 50-100 g brauner Zucker
  • 200 g Mehl
  • 1 ½ Teelöffel Backpulver
  • Vanille-Essenz

Für die Glasur:

  • 200 g Mascarpone
  • 100 g Puderzucker
  • Geriebene Schale und Saft einer Zitrone oder Orange, je nach Belieben
  • Vanille-Essenz

          Anmerkung der Autorin: Ich liebe die Farben und Aromen des Herbstes! Nach Mias Rückkehr aus dem Urlaub half Lizzie mit diesen köstlichen Cupcakes, Mias gebrochenes Herz zu kitten.

Schneiden Sie den ganzen Hokkaido-Kürbis auf, kratzen Sie die Kerne heraus, und schrubben Sie die Schale ab, bevor Sie ihn in dünne Scheiben schneiden, die Sie mit Zimt und Olivenöl für ungefähr 40-60 Minuten bei mittlerer Hitze im Ofen rösten; das Kürbisfleisch sollte weich sein und brutzeln.

Pürieren Sie das Kürbisfleisch und geben Sie etwas geriebenen Ingwer, Piment, das Lebkuchengewürz, nach Belieben mehr Zimt und eine geriebene Muskatnuss in den Pürierer. Die Masse soll nach Lebkuchen und Winterwärme duften.

In der Zwischenzeit verrühren Sie 100 g weiche Butter mit zwei großen Eiern und 50-100 g braunem Zucker, bevor Sie das Mehl mit dem Backpulver und zwei Esslöffeln Milch untermischen, bis Sie einen cremigen, luftigen Teig haben.

Nun geben Sie das Kürbispüree zu dem Teig.

Rühren Sie weiter, bis alles zu einer orange-gefleckten, leichten Creme geworden ist.

Löffeln Sie den Teig in die Cupcake-Formen und geben Sie ihn für ca. 20 Minuten bei 180°C in den Ofen, bis die Cupcakes goldbraun und aufgegangen sind.

Für die Glasur verrühren Sie 200 g Mascarpone mit etwa 100 g Puderzucker. Geben Sie die Schale und den Saft einer Zitrone sowie ein paar Tropfen echte Vanille-Essenz hinzu.

Sobald die Cupcakes abgekühlt sind, tragen Sie die Glasur auf. Wahlweise können Sie sie auch mit einem Spritzbeutel aufsprühen, und schon haben Sie herrliche Frischkäse-Kürbis-Cupcakes.

Mias „Kibbeh Kofta“  

7. Mias ÔÇ×Kibbeh KoftaÔÇ£-®Paul_Brighton _shutterstock.com

  • 50 g Pinienkerne, geröstet
  • 500 g Lammhack
  • 2 gewürfelte oder gehackte rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen, kleingehackt
  • 2 Teelöffel Zimt
  • Salz und Pfeffer nach Belieben
  • 1 Teelöffel Piment
  • Olivenöl
  • 200 g feine Bulgur-Weizengrütze, gewässert und abgetropft
  • 1 Teelöffel Tahini
  • 50 g glatte Petersilie
  • 2 frische Chilischoten, fein gehackt
  • 1 Teelöffel Muskat
  • 2 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Esslöffel Za’atar
  • Eine halbe Tube Tomatenmark

Für das Dressing:

  • 2 Esslöffel Tahini
  • 2 Esslöffel Wabenhonig (ungeschleudert)
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Granatapfelkerne und Granatapfelsirup
  • Glatte Petersilie
  • Olivenöl extra virgine
  • 1 Teelöffel Sumach

Rösten Sie die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne und legen Sie sie beiseite. Heizen Sie den Ofen auf 180°C oder mittlere Hitze vor. Fetten Sie ein Backblech. Die Pfanne, in der Sie die Pinienkerne geröstet haben, werden Sie später noch brauchen, um die Kibbeh/Koftas anzubraten, bevor Sie sie in den Ofen geben.

Vermengen Sie alle Zutaten in einer Schüssel, bis sie sich zu Klößen formen lassen. Formen Sie nun flache, ovale Bratlinge, die Sie in der Pfanne anbraten, bis sie von allen Seiten gebräunt sind. Geben Sie die Bratlinge auf das Blech im Ofen. Anschließend gießen Sie das Bratfett darauf und garen alles ca. 30 Minuten nach, bis die Bratlinge durchgegart sind.

In der Zwischenzeit mixen Sie die Zutaten für die Sauce/das Dressing zusammen, wobei Sie einiges von der gehackten Petersilie aufbewahren, um das Gericht später damit zu garnieren. Hacken Sie auch die Granatapfelkerne, und nutzen Sie den austretenden Saft, um der Sauce etwas mehr Biss zu verleihen.

Wenn die Kibbeh/Koftas fertig sind, geben Sie die Sauce entweder gleich über das Fleisch oder reichen sie gesondert, damit jeder die Bratlinge hineintunken kann. Bestreuen Sie das Ganze mit den gerösteten Pinienkernen, den Granatapfelkernen und der glatten Petersilie. Geben Sie etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer über das Fleisch, und, voilà, schon ist es fast so gut, wie Sie es in Beirut essen können!

Pasta alla Norma

  • 1-2 rote oder weiße Zwiebeln, fein gewürfelt8. Pasta alla Norma©Nickola_Che _shutterstock.com
  • 3-4 Knoblauchzehen, fein gewürfelt oder zerdrückt
  • 1 große Aubergine oder zwei kleine
  • Olivenöl
  • Salz
  • 1 Prise Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Dose Tomaten, stückig
  • 2 EL Tomatenmark
  • Ricotta oder salzigen weißen Käse zum Untermischen
  • 1 frische Chilischote oder 1 Tl. Cayennepfeffer
  • Basilikumblätter, kleingezupft
  • Schwarzer Pfeffer
  • Pasta

            Anmerkung der Autorin: Ich liebe Auberginen in jeder Küche der Welt, deshalb habe ich auch in Italien viele Auberginen-Gerichte probiert – Parmigiana, Pasta alla Norma und was die Landesküche sonst zu bieten hat, ich habe es gegessen! Für mich besteht der Trick beim Zubereiten von Auberginen darin, reichlich Öl, Salz und Knoblauch zu verwenden und sie sehr lange, sehr behutsam zu schmoren. Für diese Version der Pasta alla Norma würfle ich die Aubergine, doch in einigen sizilianischen Rezepten werden sie in schmale Streifen geschnitten und einzeln angebraten, bevor sie ganz zum Schluss in die Tomatensauce gegeben werden. Ich ziehe das rauchige Aroma vor, das man erhält, wenn man alles zusammen schmort. Dieses Gericht kommt bei mir mindestens einmal pro Woche auf den Tisch.

Würfeln Sie die Zwiebeln und die Knoblauchzehen, und dünsten Sie sie mit Salz in hinreichend Olivenöl, so dass der Pfannenboden bedeckt ist. Während die Zwiebeln glasig werden, würfeln Sie die Aubergine und geben sie in die Pfanne. Gießen Sie Olivenöl nach, bis die Aubergine im Öl schmort.

Würzen Sie das Ganze mit dem Paprikapulver und der Chili – ich nehme mindestens einen Esslöffel, wenn nicht mehr. Wie scharf Sie es mögen, ist reine Geschmackssache. Sobald die Gewürze untergerührt sind, schütten Sie die Dosentomaten oder frische, gewürfelte Tomaten an und füllen mit einer Tasse Wasser auf.

Geben Sie das Tomatenmark hinzu, legen Sie den Deckel auf und schalten Sie die Hitze herunter, so dass alles 40-60 Minuten schwach köchelt. Falls nötig, füllen Sie Flüssigkeit nach. Manchmal gebe ich eine halbe Tasse Apfelessig hinzu, damit es weniger ölig wird.

Ungefähr zehn Minuten vor Ende der Garzeit setzen Sie das Wasser für die Pasta auf, salzen es großzügig und geben die Nudeln hinzu, sobald es kocht. Garen Sie die Pasta al dente, und gießen Sie ein wenig von dem Nudelwasser zur Sauce, damit sie nicht austrocknet.

Anschließend gießen Sie die Pasta ab. Geben Sie die Pasta zur Sauce, und krümeln Sie den Ricotta oder anderen salzigen weißen Käse hinzu. Als Letztes zupfen Sie Basilikumblätter über die Pasta und verrühren alles, bis die Pasta von Sauce überzogen und der Käse geschmolzen ist. Sie können geriebenen Pecorino (Schafskäse) dazu reichen, wenn Sie mögen.

Silvias Vitello Tonnato

Für zwei Nimmersatte

  • 9. Silvias Vitello Tonnato©Jonathan Raho_shutterstock.com600 g Kalbfleisch
  • Lorbeerblätter
  • Wacholderbeeren
  • Grüne Pfefferkörner (ganz)
  • Schwarze Pfefferkörner (ganz)
  • Salz
  • 1 Karotte, der Länge nach geviertelt
  • 1 Stange Staudensellerie, grob gehackt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zwiebeln, geviertelt und grob gehackt
  • Wasser, um das Kalbfleisch ungefähr 2 cm hoch zu bedecken

Für die Sauce:

  • 2 Dosen Thunfisch in Wasser
  • 2/3 eines kleinen Glases Kapern (nach Belieben mehr oder weniger)
  • 1 Prise Salz
  • Schwarzer Pfeffer (gemahlen)
  • 6-8 Anchovis in Öl (nach Belieben mehr oder weniger)
  • Saft von 2 Zitronen
  • Olivenöl (gießen Sie so viel an, wie Sie mögen, aber es sollten mind. 200 ml sein)

                 Anmerkung der Autorin: Dies ist meine Version des italienischen Klassikers. Sie ist definitiv nicht authentisch, aber ich finde, dass man nicht so viel Öl oder Mayonnaise braucht, wie die Rezepte vorsehen. Und mir schmeckt sie so gut wie die Portionen, die ich in Italien gegessen habe.

Als Erstes waschen Sie das Kalbfleisch und legen es in einen großen Topf mit Deckel. Füllen Sie Wasser in den Topf, bis es gut bedeckt ist (2 cm hoch über der Oberseite des Fleischstücks). Geben Sie den Sellerie, die Karotte, die Lorbeerblätter, die Wacholderbeeren, die grünen und schwarzen Pfefferkörner, die Zwiebeln und den Knoblauch hinzu. Bringen Sie das Wasser zum Kochen, und schalten Sie die Temperatur herunter, bis das Fleisch simmert. Lassen Sie es 45 Minuten bis eine Stunde köcheln.

Nach einer Dreiviertelstunde prüfen Sie, ob das Fleisch weich ist – falls nicht, lassen Sie es weiter simmern. Sobald das Kalbfleisch weich ist, lassen Sie es in dem Kochwasser abkühlen.

In der Zwischenzeit geben Sie den Thunfisch in eine Schüssel und so viele Kapern hinzu, wie Sie mögen. Etwas Salz, viel schwarzen Pfeffer, ca. 6-8 Anchovis, den Saft von zwei Zitronen und ca. 200 ml Olivenöl dazugeben.

Füllen Sie alles in einen Mixer, oder rühren Sie die Zutaten mit einem Pürierstab zu einer cremigen Sauce. Füllen Sie Zitronensaft oder Öl nach Bedarf nach. Die Sauce soll nicht zu flüssig sein und sich gut auf das Fleisch löffeln lassen.

Ich persönlich serviere das Fleisch gern warm mit der Sauce und grünen Bohnen oder einem Rucola-Salat. Das verstößt natürlich gegen das Originalrezept, in dem man das Fleisch abkühlen lässt und dann in sehr dünne Scheiben schneidet. Der Geschmack ist allerdings derselbe, auch wenn der Effekt bei dickeren Fleischscheiben nicht ganz so hübsch ist. So oder so schneiden Sie das Fleisch in Scheiben und löffeln die Thunfischsauce drauf. Zum Servieren geben Sie einige Kapernäpfel auf das Fleisch und noch etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.

Mias beschwipster jamaikanischer Christmas Cake mit reichlich Rum und Rumbutterglasur

10. Christmas Cake ©Anna_Pustynnikova_shutterstock.comMeine Mum hat dieses Rezept von einer jamaikanischen Kollegin. Das Geheimnis dieses sehr saftigen Früchtekuchens liegt in seinem hohen Alkoholgehalt, denn zunächst werden die Früchte mindestens einen Monat lang in Rum eingelegt, und dann wird der fertige Kuchen immer wieder mit Rum gespritzt, wie es Mia im Buch tut, bevor sie über Weihnachten zu ihrer Mutter fährt. Zum Abschluss wird der Kuchen mit Rum- oder Brandy-Butterglasur bestrichen, bevor man ihn serviert, und ich verziere ihn dann mit weihnachtlichen Motiven. Kitschig, hochprozentig und köstlich – genau wie Weihnachten sein muss!

Diese Menge ergibt einen ca. 4 cm hohen Kuchen mit ca. 22 cm Durchmesser.

Für die Rum-Früchte:

  • Mindestens 5 Tassen getrocknete Rosinen, Sultaninen oder Korinthen (ich nehme eine Mischung)
  • 1 ½ Tassen gehackte Trockenpflaumen (getrocknete Aprikosen habe ich auch schon probiert)
  • 1 Tasse gehackte Datteln
  • ¼ bis ½ Tasse gehackte kandierte Kirschen
  • ½ Tasse Sukkade

Die Früchte in eine Steingut- oder Glasschale geben und mit einer halben Flasche dunklem Rum übergießen. Dem Rezept nach soll man sie zwei Monate lang einlegen, aber ich habe es mit knapp vier Wochen versucht, und es schmeckte trotzdem gut. Das Rezept verlangt außerdem, dass das Gefäß an einem dunklen Ort stehen soll; bei mir funktionierte es auch in der Küche unter einem Geschirrtuch. Ich gebe noch etwas Zimt hinzu, damit die Aromen richtig mariniert werden.

Für den Teig:

  • Ein größeres Stück frische Ingwerwurzel geschält und geraspelt
  • 500 g Butter
  • 2 ½ Tassen braunen oder Rohrzucker
  • 3 Tassen Mehl
  • 2 Esslöffel Piment
  • 1 Esslöffel gemahlener Ingwer
  • 1 Esslöffel Zimt
  • Geriebene Muskatnuss (in Deutschland kann man alternativ Lebkuchengewürz nehmen, aber mindestens zwei Tütchen)
  • 2 Tassen Rum (nach und nach einrühren; der Teig sollte nicht zu flüssig werden)
  • 9 Eier (mit 8 bin ich auch schon ausgekommen)

Sobald die Früchte schön beschwipst sind, rührt man die Butter mit dem Zucker schaumig. In einer separaten Schüssel schlägt man die Eier auf und gießt sie unter Rühren zu der Buttermischung. Die frischen und die gemahlenen Gewürze hinzugeben und nach und nach den Rum angießen, während man das Mehl unter Rühren hinzugibt, damit es nicht klumpt. Als Letztes fügt man die Früchte einschließlich der Marinade hinzu. Eventuell noch etwas mehr Rum hinzugeben.

Den Teig in eine gefettete Kuchenform geben und etwa vier Stunden bei ca. 120 Grad backen. Ich musste meinen Herd nach einer Weile auf 90 Grad herunterschalten und habe den Kuchen nicht ganz vier Stunden gebacken, was allerdings daran liegen kann, dass ich weniger Eier und Rum genommen habe. Prüfen Sie den Garzustand mit einem Bratspieß oder einem Messer; wenn kein Teig mehr haften bleibt, ist der Kuchen fertig. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, steckt man ihn in eine luftdicht schließende Dose. Mit einem Bratspieß oder einem Essstäbchen Löcher in die Oberfläche stechen und bis wenige Tage vor Weihnachten gelegentlich Rum hineintröpfeln.

Für die Butterglasur:

  • 250 g Butter
  • 100 g Puderzucker (oder nach Belieben)
  • Ein Schuss Rum oder Brandy nach Geschmack

Die Butter, den Zucker und den Alkohol zu einer lockeren Creme verrühren und mit einem Palettenmesser oder einem Spatel auf den Kuchen auftragen. Mit Ilexzweigen, Silberkugeln, Weihnachtsmotiven oder einer dicken Schleife verzieren, je nachdem, was Ihnen gefällt. Der Kuchen soll schlicht zum Anbeißen aussehen!

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