Ordentlich und schön – so stellt sich Lena das Leben vor. Es könnte doch auch so einfach sein: Die Hochzeit mit ihrem perfekten Verlobten soll in wenigen Tagen stattfinden. Doch manchmal spielt das Leben ganz anders als gedacht. Denn nur eine Woche vor dem großen Tag wird Lenas Leben mächtig auf den Kopf gestellt. Ihr Verlobter setzt sie vor die Tür mit den Worten: „Ich habe mich verliebt. Ich kann dich nicht heiraten. Du bist halt eher … gemütlich“. Als wäre das nicht schon grausam genug, verliert sie auch noch ihren Job und findet sich plötzlich in der chaotischen WG ihrer besten Freundin wieder. Zu allem Überfluss nervt hier auch noch Mitbewohner Ben: ein arroganter Vollblut-Womanizer, dessen Lieblingshobby es zu sein scheint, sie zu ärgern! Und gegen jede Vernunft sind sie plötzlich da – diese Hummeln im Herzen, jedes Mal, wenn Lena an Ben denkt.

Voll Witz und Herzenswärme widmet sich Petra Hülsmann in ihrem Debütroman „Hummeln im Herzen“ dem schönsten und manchmal dem gleichzeitig schmerzhaftesten Thema der Welt: der Liebe. Und alle, die einfach nicht verstehen wollen, dass Mr. Right bereits vor ihnen steht, die ihren Mr. Right gerade vor die Tür gesetzt haben oder die noch vom großen Glück träumen – sie alle werden sich in diesem wunderbaren Buch wiederfinden!

Tipps für die Suche nach Mr. Right

Hohe Erwartungen, viel Geduld und konfuse Vorstellungen – die Suche nach dem Richtigen gestaltet sich nicht immer einfach. Wer erfolgreich sein will, dem legt Petra Hülsmann diese Tipps ans Herz:

  • Mit sich selbst zufrieden sein

Keine erfolgreiche Sache ohne ein positives Selbstbild. Mit sich selbst im Reinen sein, sich selbst als „richtig“ fühlen – das entscheidet von vornherein über ein persönliches Glücksgefühl. Sieht Frau sich nicht selbst bereits als Miss Right, hat sie es schwer bei der Suche nach Mr. Right.

  • Nicht warten, sondern aktiv werden

Ob beim Blind Date, in einer Bar oder Online – Mr. Right könnte überall warten. Entscheidend bleibt, nicht aufzugeben, sondern verschiedene Orte aufzusuchen. Gelegenheiten nutzen und Möglichkeiten auszuloten, um verschiedene Typen von Menschen kennenzulernen.

  • Auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede achten

„Gleich und gleich gesellt sich gern,“ und „Gegensätze ziehen sich an.“ kombinieren, denn beides stimmt. Die erfolgreichsten Beziehungen basieren auf einer Mischung aus Gemeinsamkeiten, die verbinden, sowie Unterschiede, die ergänzen.

  • Nicht alles im Voraus planen

Hat man jemanden getroffen, der infrage kommt, heißt es: Ruhig bleiben. Wer die gemeinsame Zukunft bereits nach den ersten Dates plant, verrennt sich schnell. Eile mit Weile gilt auch beim Aufbau einer Beziehung.

  • Flexibel sein

Wer sich an Idealen festhält, wird schnell enttäuscht. Es muss nicht gleich jedem das Prädikat Mr. Right auf der Stirn stehen. Ein Mann kann im Laufe der Zeit zu Mr. Right werden. Doch bleibt eines wichtig: Kompromisse machen. Jemanden verändern zu wollen, damit es passt, bringt nur kurzfristige Erfolge.

  • Wissen, wonach man sucht

Neben Flexibilität ist es entscheidend, zu wissen, was einem in einer Beziehung wichtig ist. Nähe, Vertrauen, Sicherheit und Treue sind Attribute, die viele wollen. Fühlt man sich in der Beziehung nicht wohl, ist es fraglich, ob es die richtige ist.

  • Den perfekten Mann gibt es nicht

Der perfekte Mann existiert nicht. Fehler, Schwächen und Macken gehören zu jedem Menschen und formen schließlich seinen Charakter. Wer auf Perfektion beharrt, wird früher oder später enttäuscht.

Interview: Petra Hülsmann – Hummeln im Herzen

 

Petra Hülsmann_(c) Olivier Favre

Wie haben Sie sich Ihren Mr. Right geangelt?

Ich musste ihn mir nicht angeln, er hat sich ganz von allein in mich verliebt. Und ich mich in ihn. J

Wie sieht für Sie das perfekte Valentinstag-Date aus?

Mein Mann und ich sind offen gestanden Valentinstag-Muffel. Für uns ist das ein Tag wie jeder andere auch. Mir gefällt dieses aufgezwungene „So, wir sind jetzt total romantisch und verliebt und schenken uns was“, das diesem Tag anhaftet, nicht besonders. Ein perfektes Date generell muss für mich gar nicht romantisch sein. Zum Fußball gehen, ein Ausflug ans Meer oder auf dem Dom (Jahrmarkt in Hamburg) sämtliche Fahrgeschäfte ausprobieren ist für mich schon ziemlich perfekt.

Ihr Roman „Hummeln im Herzen“ ist eine Art Romantic Comedy. Wie viel Spaß und lustige Momente braucht die Liebe in Ihren Augen?

Ich glaube, gemeinsames Lachen ist ein wesentlicher Bestandteil einer Beziehung. Damit ist es viel leichter, all die stürmischen Zeiten zu überstehen, die das Leben so für einen parat hat.

Gibt es Figuren in Ihrem Buch, die Sie besonders lieben?

Ich liebe alle meine Figuren, aber da ich aus der Ich-Perspektive schreibe, liegen mir natürlich immer die weiblichen Hauptfiguren besonders am Herzen. Ich sehe und erlebe die Geschichte ja gewissermaßen durch sie und fühle immer sehr mit. Aber auch einige der Nebenfiguren mag ich sehr, wie zum Beispiel Knut, den Taxifahrer, der immer und für jeden einen mehr oder weniger klugen Rat parat hat und der sich gerne mal in die Privatangelegenheiten seiner Fahrgäste einmischt. Oder aber Pekka, den trinkfesten Finnen aus „Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen“, der der Mitbewohner der Hauptfigur Karo ist.

Gibt es zu diesen Figuren Vorbilder im realen Leben?

Knut ist frei erfunden. Er war als Figur gar nicht geplant, sondern ist mir während des Schreibens von „Hummeln im Herzen“ einfach so zugeflogen. Und jetzt werde ich ihn kaum noch los. Pekka hat tatsächlich ein Vorbild, denn ich hatte während meiner Studentenzeit in Bremen mal für ein paar Monate eine finnische Mitbewohnerin, Suvi. Als ich den Roman und die Figuren, insbesondere die WG-Mitbewohner, geplant habe, musste ich an sie denken und wollte unbedingt einen männlichen Suvi im Buch haben. Pekka weicht allerdings doch ziemlich vom Original ab, denn ich habe Suvis Charakter für seine Rolle stark überspitzt.

Wer oder was inspiriert Sie für Ihre Geschichten?

Ich finde den Alltag total inspirierend. Bei einer U-Bahn-Fahrt zum Beispiel beobachte ich gerne die anderen Menschen und überlege, wo sie wohl gerade herkommen, wo sie hinwollen und was sie heute so erlebt haben. Gespräche, die man in der Warteschlange im Supermarkt oder im Wartezimmer eines Arztes mitkriegt, können ebenfalls Inspiration bieten. Ich glaube, die meisten Autoren sind gute Beobachter und nehmen Dinge wahr, die andere einfach überhören oder übersehen. Der Großteil meiner Geschichten und Figuren entstammt allerdings meiner Fantasie.

Warum schreiben Sie Liebesgeschichten?

Weil Liebe das Schönste und Wichtigste ist, was es auf der Welt gibt und das Großartigste, wozu die Menschen fähig sind. Und in all den unzähligen Stunden, die ich an meinen Geschichten arbeite, möchte ich mich doch lieber mit etwas Schönem beschäftigen als mit Mord und Totschlag. Außerdem finde ich es immer spannend, wenn zwei völlig unterschiedliche Menschen sich trotz all der Unterschiede und Reibungen zwischen ihnen ineinander verlieben. Und am Ende vielleicht feststellen, dass sie gar nicht so unterschiedlich sind, wie gedacht.

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