Mirjam H. Hüberli zeigt dir hier, wie sie sich ihre Protagonisten aus „Zerbrochene Seele“ vorstellt.
Das besondere dabei: Sie zeichnet ihre Hauptfiguren und lässt gleichzeitig dem Leser noch Raum für die eigene Fantasie. Schreiben UND zeichnen können, was für ein Traum!

Zerbrochene SeeleZerbrochene Seele“ verspricht jede Menge Spannung, denn es gibt hier so einige Dinge, die bisher verschwiegen wurden und nun ans Tageslicht kommen. Gänsehautgarantie!


Ella_kElla Haller ist sensibel, fröhlich und liebt es zu tanzen. Liebte es – denn seit dem Tod ihrer Mutter hat sie kein einziges Mal mehr getanzt. Sie musste alles hinter sich lassen und zu ihren Großeltern ziehen, zwei Menschen, die ihr fremder nicht sein könnten. Bei ihnen fühlt sie sch nicht nur einsam, sondern auch unerwünscht. Annabelle, ihre Mutter, hatte aus der Zeit vor Ellas Geburt immer ein großes Geheimnis gemacht. Aber nun entdeckt Ella immer mehr Dinge aus Annabelles Vergangenheit, die mehr Rätsel aufwerfen, als sie Antworten geben.

Was hat Annabelle ihr stets verschwiegen? Wem kann sie hier eigentlich trauen?


Leo_kLeo Lorenz ist ein Kerl, der immer genau das tut, wonach ihm der Sinn steht. Er hat die Uni geschmissen und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben, auch wenn seine Familie ganz andere Pläne hatte. Er ist nicht nur breitschultrig und heiß, nein, auf Ella wirkt er ziemlich geheimnisvoll und faszinierend, ist er doch weder der Brake-Dance-, noch Modern Dance- oder Hip-Hop-Typ. Aber er unterstützt Ella, wo er nur kann und so bringen sie gemeinsam ganz langsam Licht in die dunkle Vergangenheit. Was ist das nur, dass seine Himmelsaugen in ihr auslösen. Er ist doch gar nicht ihr Typ, oder?


lena_kLena Wenzer wohnt in dem Ort, in dem auch Ellas Großeltern leben. Sie ist hübsch, klug, beliebt und führt ein glückliches Leben. Sie hilft Ella dabei, sich einzuleben und in der Schule Fuß zu fassen. Bei einem Abendessen, zu dem Lena Ella eingeladen hat, lernt Ella Leo kennen und stellt überrascht fest, dass sie sich fast augenblicklich zu ihm hingezogen fühlt – dabei hat sie doch gar kein Platz für Schmetterlinge im Bauch. Nach diesem Abend verändert sich Lenas Verhalten, denn plötzlich geht sie Ella aus dem Weg und so wird die hübsche Lena für Ella immer undurchsichtiger. Ob es damit zu tun hat, dass Lena sich manchmal gefangen fühlt in ihrem perfekten Leben?


dr.schwarz_k

Joseph Schwarz ist der Psychologe in der Kleinstadt, den Ella nach dem tragischen Verlust ihrer Mutter einmal die Woche aufsucht. Er ist höflich und freundlich, eine angesehene und autoritäre Persönlichkeit. Mit seiner einfühlsamen Art schafft er es, dass Ella sich ihm gegenüber öffnet. Doch als er seine Schweigepflicht bricht und ihr anvertraut, dass eine andere Person aus ihrer Familie einst bei ihm war, liegt über der Vergangenheit ihrer Mutter plötzlich ein dämonischer Schatten.


wenzer_kMartin Wenzer ist Lenas Vater. Vor vielen Jahren startete er nach dem Studium eine Karriere als Reitprofi und dem stand nichts im Weg– bis zu dem tragischen Unfall vor wenigen Monaten. Plötzlich ist er gezwungen sich beruflich umzuorientieren und seither arbeitet er als Lehrer. Er ist streng, aber korrekt, und so wie Ella der Einzelgänger unter den Schülern ist, so scheint Wenzer es unter den Lehrern zu sein. Doch eines Tages bittet er Ella auf seine Tochter aufzupassen. Warum? Weiß er mehr, als er sagt? Und was ist das, das seine Frau Silvie beim Montagsdinner über Annabelle behauptet? Ihr Tod war doch ein Unfall, oder? Die Vergangenheit ihrer Mutter wird Ella immer unheimlicher …



RegenbogenzeitAuch Julia K. Stein hat ein ganz bestimmtes Bild von ihren Hauptfiguren im Kopf. Das Gute daran ist, dass wir so einige hübsche Männer und Frauen in ihnen wiedererkennen! Für die Herzenstage berichtet sie, wie sie sich ihre Protagonisten vorstellt. Vorhang auf für die wunderbaren Figuren aus „Leda & Silas, Band 1: Regenbogenzeit“.

 


Ich benutze teilweise Fotos, während ich meine Figuren entwickele, wobei meine Personen selten aussehen wie ein Foto, sondern meist ein Gemisch aus verschiedenen Personen sind. Silas, z.B., hat mexikanisch-indianische Vorfahren und eine dunklere Haut und grüne Augen. Er ist für mich eine Mischung aus dem jungen Keanu Reeves, Liam Hemsworth (okay, ich gebe zu, die meisten meiner Helden haben momentan ein Stück Liam drin, ich fürchte sein Bild an meiner Pinnwand ist zu groß) und diesem Bild, auf dem tatsächlich ein Mädchen ist! Aber so ist seine Haut- und Augenfarbe!

Silas’ Vater ist früh verschwunden und Silas weiß nur wenig über ihn. Obwohl er sich für Literatur interessiert, studiert er Wirtschaft im Hauptfach, um finanziell unabhängig zu werden, was er als Sohn einer alleinerziehenden Hausangestellten nie war. Er besitzt ein Schwimm-Stipendium für die Stanford-Universiät und ist entsprechend sportlich gebaut…

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alexandra-maria-laraLeda hat für mich Ähnlichkeit mit der Schauspielerin Alexandra Maria Lara. Auch wenn ihre Haare, anders als auf dem Foto, lang sind und sie einen Pony trägt. Ihre Haare sind allerdings ursprünglich hell, sie hat sie nur gefärbt, weil nach dem Unfalltod ihrer Mutter Fotos von ihr veröffentlicht wurden und sie nicht auffallen möchte. Sie glaubt jedoch nicht an einen Unfall, sondern denkt, es sei Mord gewesen – zu viele merkwürdige Dinge sind passiert.

Leda ist sehr erwachsen für ihr Alter, sie hat schon zwei Menschen verloren, die ihr sehr nahe standen. Über ihre Schwester erfahren wir im ersten Band noch wenig, obwohl sie eine große Rolle in Ledas Leben spielt.

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christianberkelAuf der Suche nach der Wahrheit über den Tod ihrer Mutter macht Leda ein Praktikum. Das hier ist ihr Chef Leif Interfector. Er ist optisch, der Schauspieler Christian Berkel möge es mir verzeihen, inspiriert von ihm. Er ist für mich ein wunderbarer Bösewicht. Denn Leif ist hochintelligent und war sogar ein vielversprechender Wissenschaftler. Er hat sein Unternehmen groß gemacht, hat aber irgendwann das Maß der Dinge verloren. Und ja, er ist geldbesessen und machtbesessen. Aber, wie so viele der wirklich gefährlichen Bösewichte in der Welt, glaubt Leif an ein höheres Ziel. Und er sieht sich dazu berufen, dieses umzusetzen. Genauer kann ich das nicht sagen, um nicht zu spoilern.


Leif Interfectors Sohn Damian ist, wie mir alle Leser des ersten Bandes versichert haben, ein überzeugender Widerling. Aber für mich als Autorin stellt sich natürlich die Frage: Warum ist er so? Niemand wurde als Widerling geboren. Und ja, er ist arrogant. Er ist verwöhnt. Trotzdem zieht er die Frauen an, welche sein Geld mögen und sich geschmeichelt fühlen, dass ein so verwöhnter Junge sich für sie entscheidet. Aber was hat seinen Charakter verdorben? Wieso ist er so hart geworden, wieso trägt er einen derartigen Hass in sich?

Ein Foto besitze ich nicht von Damian: „Er ist hellblond mit blassblauen Augen und langen Wimpern. Er wirkte auch im Dämmerlicht des Flurs so hell, als wäre die Farbe aus ihm herausgesogen worden, nicht weit entfernt von einem Albino. Sein Haar war am Oberkopf etwas länger und fiel über seine kürzeren Unterhaare.“