Viele von uns haben einen Lieblingsrockstar. Meiner ist auf jeden Fall Chester von Linkin Park. Ich finde den Typen einfach super cool und auch irgendwie heiß. Rockstars lösen in einem etwas aus, das einen zum kreischenden Teenie mutieren und nachts nicht schlafen lässt. So erging es mir jedenfalls mit Trevor und Simon aus der True-Rockstars-Reihe von Liora Blake. Obwohl ich Rockstars im realen Leben liebe, lese ich eigentlich nicht so gerne Bücher über sie. Immer wenn ich eine Alternative habe, ziehe ich diese einem Rockstarbuch vor. Wieso? Ich habe keinen blassen Schimmer. Aber ich hätte mir wirklich in den Hintern gebissen, wenn ich diese zwei tollen Stories verpasst hätte.

Trevor und Simon spielen nach außen die coolen und unnahbaren Jungs, die jeder anschmachtet. In Wirklichkeit sind sie aber keine Bad Boys, die Frauen aufreißen oder gar schlecht behandeln. Sie tragen ihr Herz auf der Zunge und kämpfen für das, was sie lieben. Sie bescheren einem während des Lesen so viele „Hach“-Momente, bei denen man anfängt zu grinsen oder sich auf die Lippen zu beißen, weil man möchte, dass sie diese Worte zu einem selbst sagen und nicht zu der weiblichen Romanfigur.

Ich meine, wer würde bei diesen Worten nicht einfach in Ohnmacht fallen, weil sie einen umhauen und genau das ist, was man gerne hören möchte?

„Aber ich wollte dir alles geben. Ich wollte sicher sein, dass ich dir unter die Haut gehe, weil ich genauso tief zu dir vordringen wollte wie du zu mir.“

(Trevor in True Crush)

Klar lesen wir alle gerne Geschichten über böse Typen, die dann ganz durch Zauberhand gut werden und das nur für dieses eine Mädchen. Aber auch die von Anfang an guten Jungs haben so viel zu bieten. Nämlich genau das, was sich jede Frau wünscht: Sexy Aussehen, heiße Nächte und wundervolle Liebeserklärungen.

Bei einer bestimmten Stelle im ersten Buch, an der Trevor auf der Bühne steht und ein ganz spezielles Lied singt, habe ich mich an den Film Groupies bleiben nicht zum Frühstück erinnert gefühlt, als Chriz einen Song nur für Lila gesungen hat. Spätestens da war es um mich und mein Ab-jetzt-liebe-ich-Rockstarbücher-Herz geschehen.

Der Schreibstil von Liora Blake ist super. Man fühlt sich sofort in die Welt hineingezogen, und es gibt so viele lustige Stellen, an denen man einfach laut anfängt zu lachen.
Auch die beiden Protagonistinnen Kate und Devon sind einem total sympathisch. Ich mag Kate noch ein bisschen lieber, weil ich mit Devon erst warm werden musste. Aber als Devon dann mit ihrer Schlagfertigkeit um die Ecke kam, habe ich sie sofort lieb gewonnen. Für mich mit am besten sind die Nebencharaktere, wie Stacia oder Kellan, in die man sich sofort verliebt. Ich wollte unbedingt meine eigene persönliche Shoppingtour mit Kellan haben und mir ein traumhaftes Tattoo von Stacia stechen lassen.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte würde ich mir eine Geschichte über Lacey wünschen. Ich möchte so gerne erfahren, wie ihr Leben bisher verlaufen ist. Welche Höhen und Tiefen es gab und wer dieser mysteriöse Mann ist, den sie leider viel zu kurz erwähnt. Ich gönne ihr von ganzen Herzen ihren persönlichen Rockstar.

Wenn ihr Rockstarbücher mögt, und auch wenn ihr sie nicht mögt, taucht in die Welt von Trevor und Simon ein und lasst euch verzaubern. Es lohnt sich so sehr!

P.S.: Warnung für True Bliss: Ihr habt danach auf jeden Fall unglaublichen Appetit auf Kekse, selbst gebackenes Brot und Zuckerschnecken! 😉

Ein Artikel von Berenike Woy

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berenike-fotoSeit ich 15 bin liebe ich es zu lesen. Meine Leidenschaft hat ganz klischeehaft mit der Twilight Reihe angefangen. Jetzt lese ich alle Genres außer Thriller.

Neben meinem Studium betreibe ich die Samantha Young German Fanpage auf Facebook und Instagram.