1. Während der Arbeitszeit gilt: Anfassen verboten.

Wenn die Anziehung, gerade zu Beginn einer Affäre oder Beziehung, besonders groß ist, ist es schwer, die Finger vom Objekt der Begierde zu lassen. Jeder Blick trifft uns wie ein Blitz, und jede noch so kleine Berührung bringt uns um den Verstand. Doch leider heißt es am Arbeitsplatz: Gucken erlaubt, anfassen verboten! Denn eine wilde Knutscherei in der Büroküche oder ein heimliches Stelldichein im Kopierraum mag prickelnd sein, führt aber ganz schnell zu einem Gespräch beim Chef und zu Punkt Nummer 2: tuschelnden Kollegen, die einen schnell auf frischer Tat ertappen können.

2. Das Getuschel der Kollegen nervt!

Vollkommen egal, ob man offen mit seinen Gefühlen umgeht oder den aktuellen Beziehungsstatus geheim hält – irgendwann werden die anderen Mitarbeiter merken, dass hier Liebe in der Luft liegt. Warum Herr X plötzlich nicht mehr in großer Runde mittagessen geht und Frau Y das gleiche Outfit wie gestern trägt, interessiert plötzlich jeden! Denn nichts ist spannender als das Privatleben anderer! Wer also keine Lust hat, zum Flurgespräch zu werden, sollte es sich dreimal überlegen, mit Kollegen anzubandeln.

Co-workers sharing a secret

3. Man nimmt den Streit aus dem Büro mit nach Hause.

Die Präsentation lief schief, wichtige Zahlen wurden zu spät abgegeben – es gibt tausend Gründe, sich bei der Arbeit in die Haare zu kriegen. Gut, dass man nach Feierabend den Stress hinter sich lassen kann und nicht mehr mit den Kollegen darüber diskutieren muss. Aber stopp! Wer seine bessere Hälfte am Arbeitsplatz gefunden hat, nimmt Streit aus dem Büro schnell mit nach Hause. Und dann reicht schon die nicht aufgeräumte Küche, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Da kann man nur hoffen, dass die Gästecouch bequem ist.

Angry fury woman screaming man closes his ears.

4. Wenn sich die Position ändert, wird die Liebe auf die Probe gestellt.

Steht man in der Hierarchie auf der gleichen Ebene, ist ein Techtelmechtel unter Kollegen noch keine große Sache, ändern sich die Rahmenbedingungen, kann das aber zum echten Problem werden. Plötzlich ist der Angebetete der Konkurrent um die lang ersehnte Beförderung oder wird, was noch viel schlimmer wäre, zum neuen Vorgesetzten! Ist er zu freundlich, wittern die anderen Mitarbeiter ungerechte Behandlung, ist er zu streng, ist der Streit zu Hause vorprogrammiert.

5. Wenn die Leidenschaft vergeht, muss man sich trotzdem jeden Tag sehen.

Egal ob einfach irgendwann der Alltag die Leidenschaft zum Erlöschen bringt oder ein heftiger Streit zur Trennung führt – wenn eine Beziehung vorbeigeht, ist es nie angenehm. Das Gute daran: Man muss seinen Ex-Partner zumindest nicht ständig sehen. Am Arbeitsplatz gilt diese Regel leider nicht! Denn auch wenn man „dieser Sache“ am liebsten aus dem Weg gehen würde, ist das bei Liebe unter Kollegen nicht möglich. Unangenehme Begegnungen an der Kaffeemaschine oder auf dem nächsten Betriebsfest sind da vorprogrammiert. Wer unangenehmen Situationen wie diesen entgehen möchte, sollte sich vor allem an eine Regel halten: Verliebe dich nicht bei der Arbeit!

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