Erlebe Wohlfühlmomente mit unseren Herzensbüchern

Was gibt es Schöneres, als ab und zu einmal so richtig die Seele baumeln zu lassen? Unsere Buchtipps der Woche helfen euch dabei. Schließlich war diese Woche Frühlingsanfang und jetzt ist die perfekte Gelegenheit, Altlasten fallen zu lassen, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und sich auf die vielen kleinen und großen Wohlfühlmomente des Lebens zu konzentrieren, um wieder Energie zu tanken.


Zeit, auszubrechen

Piper Meerblick statt FrühschichtWer kennt nicht dieses Gefühl, festzustecken – im Alltagsstress, in der Arbeit, in der eigenen Stadt, aus der man viel zu lange nicht mehr rausgekommen ist? Dann wird es Zeit, auszubrechen, für ein Wochenende wegzufahren oder sogar – so wie es Carina Herrmann in »Frühstück mit Meerblick« mutig vorgemacht hat – sich ein Jahr Auszeit zu nehmen, um die Wunder der Welt zu erkunden: Sie gab dafür ihren harten Alltag als Krankenschwester in einer Kinderkrebsstation auf, verkaufte all ihren Besitz und begann alleine ihre Reise um die Welt. Ein persönlicher Rundgang durch Angkor Wat, Reisfelder auf Bali und ein Roadtrip entlang der legendären Great Ocean Road sind nur drei der Highlights, die die erfolgreiche Reisebloggerin während ihrer Reise durch Australien und Südostasien erlebte und in ihrem Buch mit uns teilt. Ein großartiger Reisebericht über ferne Länder, Menschen und Kulturen – aber auch über Ängste, Sehnsüchte und neuen Mut.

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Kreatives schaffen

Handlettering_arseditionDie Sehnsucht danach, als Ausgleich zu Excel-Tabellen, Word-Dokumenten und Social Media, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, ist in den letzten Jahren ein bisschen zum Symptom der Moderne geworden. Aber es macht auch einfach wahnsinnig Spaß, selbst kreativ zu werden, Stift und Pinsel statt Touchpad und Tastatur in die Hand zu nehmen und danach ein schönes Ergebnis bewundern zu können, oder? Petra Wöhrmann führt uns in »Handlettering« sanft in die Welt des Trendthemas Handlettering ein. So können wir ganz entspannt den Stress vergessen und kreieren nebenbei noch schön gestaltete, persönliche Botschaften zum Aufhängen oder Verschenken.

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Heilkunde aus Kinderaugen

Carlsen_GipsWann habt ihr das letzte Mal so richtig aus voller Seele gelacht? Lachen befreit und lässt uns die Welt gleich wieder etwas positiver sehen. Mit dem liebevollen neuen Kinderbuch von Anna Woltz »Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte« könnt ihr euch auf viele Wohlfühl-Lesemomente freuen, denn die Heldin Fitz nimmt uns von der ersten Seite an für sich ein: Sie ist eigenwillig, witzig und aufrichtig. Fitz und ihre kleine Schwester Bente sind unterwegs zur Wohnung ihres Vaters, als sie durch einen Sturz mit dem Fahrrad im Krankenhaus landen. Statt zu sehen, wie ihr Vater seit der Scheidung der Eltern lebt, hat Fitz jetzt Zeit nachzudenken: Müsste die Ehe der Eltern nicht auch mal sechs Wochen in Gips? Vielleicht brächte das Mama und Papa wieder zusammen. Aber dann ist da plötzlich Adam, und Fitz verliebt sich – ein bisschen …

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Positivität statt Bodyshaming

FatshonistaDer Frühling rückt näher und damit beginnt die Arbeit an der viel zitierten Bikini-Figur, der kritische Blick auf den angesammelten Winterspeck und eine unangenehme Spirale an negativen Gedanken zwischen Diäten und Unzufriedenheit. Das muss nicht sein, denn Magda Albrecht räumt mit den vielen Vorurteilen auf, die dickere Menschen sich immer wieder anhören müssen und verordnet statt Diätshakes eine doppelte Portion Selbstbewusstsein. In ihrem Buch »Fa(t)shionista« macht sie sich stark dafür, sich im und mit dem eigenen Körper wohlzufühlen.

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Entspannung und Ruhe

Yoga_HHWer möchte nicht auch mal der Hektik des Alltags entfliehen? Die Konzentration auf sich selbst und den eigenen Körper hilft uns dabei zu entspannen, und Yoga ist viel mehr als Gymnastik oder eine Form, fit zu bleiben: Yoga lässt uns in der Bewegung zur Ruhe kommen und hilft, in unsere Mitte zu finden. Dabei wirken mentale, achtsam ausgeführte Meditationsübungen unterstützend. Nicht die körperlich korrekte Durchführung einer Yogaübung bringt uns dahin, sondern die bewusste innere Haltung, mit der wir sie umsetzen.  Patrick Broome und Berthold Henseler geben in »Mit Yoga leben« einfache in den Alltag zu integrierende Achtsamkeits- und Yoga-Übungen und sorgen für mehr Energie und Kraft.

Kleine Kostprobe:

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Neuanfang am Inselstrand

Barfuss_am_Strand_ForeverKennt ihr das, wenn man beim Lesen gleich Lust auf Urlaub, Strand und Meer bekommt und es ein bisschen so ist, als könnte man das Salzwasser bereits riechen? So ging es uns mit »Barfuß am Strand« von Anni Deckner, und deshalb darf dieses Wohlfühlbuch hier nicht fehlen. Eigentlich steht Barbara mit beiden Füßen fest im Leben, doch nach der Trennung von ihrem Mann braucht sie dringend eine Auszeit. Kurzentschlossen reist die angesehene Richterin zur Verwandtschaft nach Sylt. Dort begegnet sie nicht nur dem unbekümmerten, charmanten Straßenmaler Peter, sondern auch einer alten Freundin, die gerade dabei ist, einen großen Fehler zu begehen. Beide wirbeln Barbaras Leben ganz schön durcheinander… Ein Inselroman über Liebe, Freundschaft und den manchmal steinigen Weg zum Glück.

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Kennt ihr noch weitere Wohlfühlbücher, die euch dabei helfen, im Alltag zu entspannen? Wir freuen uns auf eure Empfehlungen. Und vergesst nicht, euch in unserem Newsletter anzumelden – hier halten wir euch auch weiterhin auf dem Laufenden mit den schönsten Liebes- und Wohlfühlromanen.

Be Happy! Für mehr Glücksgefühle mit unseren Buchtipps

Das Glück ist nur ein Buch entfernt! Wir wissen das natürlich schon lange. Grund genug also, eine ganze Herzenstage-Woche diesem wunderbaren Glücksgefühl zu widmen. Unsere Buchtipps der Woche unterstützen dich dabei, dein Leben auszukosten, glücklich zu werden und zu bleiben oder zaubern einfach ein Lächeln auf die Lippen.


Glücklich sein ist keine Glückssache

ullstein-voggenhuber-9783793423317Eigentlich komisch, oder? Aber auch wenn die Worte es suggerieren: Ob wir glücklich sind oder nicht, entscheiden nicht der Zufall oder das Schicksal, sondern es hängt zu einem ganz großen Teil von uns selbst ab. Wie wir empfinden, was wir denken, wie wir unser Leben gestalten: All das sind Faktoren, die das Glücklichsein beeinflussen. Pascal Voggenhuber gibt in »Enjoy this Life®« mit einfachen, aber bewährten Übungen Hilfestellungen, das eigene Leben bewusst zu gestalten und seine wahre Bestimmung zu leben. Ergänzt wird das Buch übrigens durch sein Online-Seminar, und wir verlosen im Rahmen der Herzenstage eine Jahresmitgliedschaft in der Online-Community https://www.enjoythislife.de/.  → Mitmachen

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hörbuch-9783957130808Auf dem Weg in die Arbeit, die Schule oder die Uni ist man gerne mal gestresst und mit den Gedanken irgendwo zwischen der Sehnsucht nach dem Bett und den sich stapelnden Aufgaben auf dem Schreibtisch. Warum diese Zeit also nicht ganz bewusst nutzen und mit dem passenden Hörbuch kleine Übungen zum Glücklichsein in den Tagesablauf einbringen? Clemens Nicol liest uns aus »Enjoy this Life®« vor:

 

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Wenn Chaos glücklich schmeckt

impress-Woche5_Blog-LoveOft sind wir am zufriedensten, wenn alles genauso läuft, wie wir es kennen. Das gibt uns Sicherheit, damit kennen wir uns aus. Aber macht uns das auch immer und unumstößlich glücklich? Manchmal liegt das Glück auch im Chaos verborgen, wie Vanny Mandel, Foodbloggerin und Ordnungsfanatikerin, in »Blog Love. Liebe lässt sich nicht sortieren« feststellen muss, als sie mit zwei disziplinlosen Jungs in eine WG zieht, die mit ihrer lässigen und ungestümen Lebensweise dauerhaft gegen all ihre Prinzipien verstoßen. Vor allem ihr äußerst spontaner und gutaussehender Mitbewohner Lukas bringt Vanny mehr und mehr aus dem Konzept. Ein herzerwärmender, humorvoller und romantischer Roman.

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Für mehr Gelassenheit in einer chaotischen Welt

piper-produkt-10003164Zugegeben, wir leben nicht gerade in einer stabilen, leicht zu überblickenden Welt, in der wir heute schon wissen, was übermorgen sein wird. Das verunsichert und die Nachrichtenlage aus aller Welt sorgt meistens auch nicht gerade für Begeisterungsstürme vor dem Fernseher. Wir sind angekommen im 21. Jahrhundert, und keiner kennt sich mehr so richtig aus. Hysterie, Panikmache und Hypes sind allgegenwärtig. Also einfach den Kopf in den Sand stecken? Nicht mit uns. Auftritt: Dirk von Gehlen.  In »Das Pragmatismus-Prinzip« erklärt er, dass Ratlosigkeit gar kein Problem ist, sondern der erste Schritt zu einer Lösung. Mithilfe moderner Psychologie, Wissenschaft und Technologiekritik untersucht er, wie wir arbeiten, wohnen, lieben und kommunizieren – und wie maßgeblich unsere Entscheidungen in der Gegenwart für unsere Zukunft sind. Ein Buch für einen gelasseneren und glücklicheren Umgang mit dem Neuen.

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Wenn Glück und Unglück Nachbarn sind

Cover_Frau_Unglück_2DGlück und Unglück liegen ja meist gar nicht so weit auseinander. Wie es aber aussähe, wenn die beiden tatsächlich Nachbarn wären, illustrieren Antonie Schneider und Susanne Straßer in dem wundervollen Bilderbuch »Herr Glück und Frau Unglück«, denn als Herr Glück in das Haus neben Frau Unglück einzieht, ist ihre Ruhe endgültig gestört. Mit Herrn Glück nebenan kann man einfach nicht ungestört unglücklich sein. Frau Unglück beschließt: „Herr Glück muss weg!“ Aber ob ihr das gelingen wird? Eine Geschichte für kleine und große Leute über das Glück und darüber, wo es zu Hause ist.

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Glück in Journal-Form

arsedition-4014489117551Wer wünscht sich nicht, glücklich zu sein? Während die einen von dem neuesten Smartphone-Modell träumen, sehnen sich die anderen schon nach dem hippen Designeroutfit, für die das Geld leider noch nicht reicht. Doch eigentlich sind es die kleinen Dinge, die uns glücklich machen – und die wir leider viel zu schnell wieder aus den Augen verlieren. Diese zu bewahren und jedem Tag eine eigene, besondere Note zu verleihen, dabei hilft das »Journal of Happiness« von  Marius Kursawe. Gespickt mit Tipps vom Profi ist es ein immerwährender und motivierender Begleiter durch das ganze Jahr mit Texten zum Nachdenken und viel Platz zum Eintragen.

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Glück ist ein dreibeiniger Waschbär

Woche5_GlückskindWer die Comicstrips von Flix noch nicht aus der FAZ kennt, sollte jetzt unbedingt weiterlesen. Und wer sie kennt eigentlich auch. Der erste Band von »Glückskind« sammelt die ersten 100 Comicstrips der gleichnamigen Reihe aus der FAZ und zaubert uns damit in Buchform ein Lächeln auf die Lippen. Während Herr Glück, seine Tochter Josi und ein dreibeiniger Waschbär namens Rocco für allerhand Turbulenzen im Leben der Familie Glück sorgen, stellt Flix mit diesem glücklich machenden Familiencomic erneut unter Beweis, dass er zu den besten Comiczeichnern Deutschlands zählt. Für uns eindeutig ein Schmuckstück für das Bücherregal, das auch bei Regentagen ein bisschen Glück ins Leben bringt.

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Ein Glücksort zum Lächeln und Verlieben

forever-KW11_9783958182578An den Ort, an dem sich die Figuren aus der Feder der E-Book-Bestsellerautorin Alexandra Zöbeli in ihrem neuen Roman wiederfinden, würden wir auch gerne einmal einkehren: Im „Pub der guten Hoffnung“, gelegen in einem kleinen Ort in Wales, schöpft Sam nach dem Tod seines Sohnes und der Entfremdung zu seiner Frau zwischen grünen Hügeln und kauzigen Dorfbewohnern wieder Mut. Denn dort trifft er auch Hope, die bald mehr als nur eine Freundin für ihn ist. Doch als seine Frau Hannah plötzlich wieder vor ihm steht, muss sich Sam entscheiden. Während es vermutlich noch ein wenig dauert, bis in unserer Stadt eine echter „Pub der guten Hoffnung“ eröffnet, können wir uns auf das neue Buch von Bestsellerautorin Alexandra Zöbli schon im April freuen. 🙂

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Herzensbücher über Liebe und Wertschätzung in der Familie

»All you read is love« ist unser Herzenstage-Motto. Wir lieben Bücher, in denen es um die romantische, knisternde und aufregende Liebe geht, mit all ihren Irrungen und Wirrungen. Doch Liebe heißt nicht nur Romeo und Julia, Bella und Edward oder Katniss und Peeta. Liebe und Zusammenhalt innerhalb der eigenen Familie ist mindestens genauso wichtig wie die Liebe zu unserem Herzenspartner. Die Familie ist es, die uns von der Kindheit an Geborgenheit, Vertrauen und Halt gibt. Daher stellen wir euch hier einige wunderbare Bücher vor, in denen die Liebe und Beziehungen zu Eltern und Geschwistern eine große Bedeutung haben. Und wir haben einige Bücher, die Eltern bzw. großen Geschwistern und Kindern eine schöne gemeinsame Zeit bescheren können, nämlich wunderschöne Vorlesebücher für die ganze Familie.


Barbara Kunrath: Schwestern bleiben wir immer

Ullstein_SchwesternSie sind sich ähnlich, und doch auch ganz verschieden: Geschwister. Oft sind sie neidisch aufeinander oder wollen wie der andere sein. So auch Alexa und Katja. Alexa hat sich immer gekümmert. Um ihre beiden Kinder, ihren Mann Martin, um den Haushalt und den Garten. Und nebenbei um die Gräber ihrer jung verstorbenen Tochter und ihrer Mutter. Ihre Schwester Katja dagegen ist ganz anders: schön, selbstbewusst und unabhängig. Als sich aber herausstellt, dass die Mutter den Schwestern ihr Leben lang die Wahrheit über ihre Vergangenheit verschwiegen, machen sich Alexa und Katja gemeinsam auf die Reise zu ihrer Vergangenheit …

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Raquel J. Palacio: Wunder

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Eigentlich fühlt sich August ganz normal, doch die Menschen außerhalb seiner Familie vermitteln ihm immer wieder das Gefühl, anders zu sein. Denn der zehnjährige August leidet an einem Gendefekt. Sein Gesicht ist stark entstellt. In ihrem berührenden Roman »Wunder« beschreibt die amerikanische Autorin Raquel J. Palacio den Lernprozess, den ein entstelltes Kind wie August bei seinen Mitmenschen und innerhalb der Familie auslöst und die grenzenlose, bedingungslose Liebe, die man in der Familie erlebt. Dieses Hörbuch über einen ganz besonderen Helden trifft uns mehrstimmig gelesen direkt ins Herz.

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Giacomo Mazzariol: Mein Bruder, der Superheld

Piper_BruderDen Wunsch nach einem Schwesterchen oder Brüderchen, kennen sicher viele. So geht es auch Giacomo, der völlig aus dem Häuschen war, als er erfuhr, dass er einen Bruder bekommen wird. Als sein Bruder Giovanni mit dem Down-Syndrom geboren wird und heranwächst, ist Giacomo zunächst enttäuscht und Giovanni ist ihm fast peinlich. Doch bald erkennt er: mit seiner unbändigen Lebensfreude und seiner direkten Art ist Giovanni ein echter Superheld! Giacomo Mazzariol erzählt in „Mein Bruder, der Superheld“ berührend die Geschichte seines Bruders und stellt sich dabei  ehrlich und offen seiner eigenen Scham und Angst vor dem Anderssein. Mit viel Humor und Leichtigkeit erhalten wir so Giovannis ganz eigenem Blick auf die Welt und erfahren von der besonderen Beziehung zwischen den Brüdern, die zwei ganz unterschiedliche Menschen und doch ein starkes Team sind.

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Alexandra Zöbeli: Die Rosen von Abbotswood Castle

Forever_RosenWenn man sich von seiner eigenen Familie ausgenutzt und unbeachtet fühlt, ist es manchmal eine gute Idee, aus dieser Situation auszubrechen und mal etwas nur für sich selbst zu tun. Man könnte zum Beispiel auf ein schottisches Schloss entfliehen und Abenteuer erleben. So macht es Hetty, denn ihre Familie scheint in ihr nur die Putzfrau und Köchin zu sehen. Nicht mal an ihrem Geburtstag nimmt man sich Zeit für sie. Sie fasst einen Entschluss, lässt ihren Mann und die achtzehnjährige Tochter in London zurück und fährt zu ihrem kranken Großonkel nach Schottland, wo sie nicht nur einem Familiengeheimnis auf die Spur geht, sondern dabei auch zu ihrem eigenen Herz findet.

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Vorlesen macht Spaß und schafft Nähe und Vertrautheit. Zusammen in Bilderbüchern blättern und in Abenteuer eintauchen – beim gemeinsamen Lesen und Vorlesen rückt die Familie zusammen. Wir haben zwei wunderbare Leseabenteuer für euch: 

Kirsten Boie, Mirjam Pressler, Otfried Preußler u.a.: Das große Familien-Vorlesebuch

Thienemann_Vorlesebuch_2DDiese spannenden Geschichten von bekannten und beliebten Autorinnen und Autoren wie Kirsten Boie, Mirjam Pressler, Dagmar Geisler, Martina Baumbach, Otfried Preußler und vielen anderen machen Kindern Spaß und helfen ihnen dabei, sich zu starken und einfühlsamen Persönlichkeiten zu entwickeln. So unterstützt dieses Buch Familien auf unterhaltsame Weise dabei, Werte wie Liebe, Geborgenheit, Konfliktfähigkeit, Respekt, Mitgefühl und Toleranz zu vermitteln.

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Isabel Abeldi: Lesen, Kuscheln, Träumen

arsedition_LesenIsabel Abedi erzählt Geschichten zum Träumen, Lachen und Trösten: vom 99. Schaf, das beim Schäfchenzählen aus der Reihe tanzt, vom Schlawatz, dem märchenhaften Traumwunscherfüller, von der blöden Ziege und der dummen Gans, die sich eigentlich doch sehr gerne haben, von Tobias, der es kaum erwarten kann, bis seine Mama von der Geschäftsreise nach Hause kommt, vom kleinen Gespenst, das sich auch mal gruselt, von der kleinen Fee und vielen mehr.

Ein echter Vorleseschatz für die ganze Familie mit wunderschönen Bildern von Dagmar Henze.

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Andreas Steinhöfel: Dirk und Ich

Carlsen_Dirk-und-ichGeschwister erleben zusammen die tollsten Abenteuer – auch wenn diese oft im Chaos enden. Kommt euch bekannt vor? In »Dirk und ich« entdecken wir uns als Kinder wieder, denn wo die Brüder Andreas und Dirk auftauchen, ist das Chaos vorprogrammiert. Dabei können sie meistens gar nichts dafür! Ob als Spaghettimonster auf dem Kindergeburtstag, als Nikoläuse im Altenheim oder als spektakuläre Unfallfahrer mit dem Rodelschlitten – immer geht so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann. Aber dafür gibt es immer viel zu lachen. Und jetzt kommt auch noch Babybruder Björn dazu – mit dem müssen sie gleich mal eine Weltraumexpedition starten!

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Jennifer Wolf: Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten

Impress_TagwindEltern sollen ihre Kinder unterstützen und sie genau so lieben, wie sie sind. Intoleranz und Vorurteile gibt es allerdings auch in der eigenen Familie. Yannis aus „Tagwind“ liebt seine Familie über alles, für sie würde er sein Leben geben. Aber als er merkt, dass er sich zu Sol, dem Sohn der Göttin Gaia, hingezogen fühlt, gerät sein Verhältnis zu seiner Familie ins Wanken. Denn seine Liebe wäre eine große Schande für seine geliebte Familie. Doch Yannis könnte den Lauf der gesamten Erdengeschichte ändern…

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Familie kann man sich nicht aussuchen – aber sie trotzdem lieben

Streit unter Geschwistern ist erstmal nichts Ungewöhnliches. Es gibt jedoch Fälle, in denen die Gründe dafür eventuell tiefer liegen als angenommen. Barbara Kunrath hat ein Buch über zwei Schwestern geschrieben, in dem sie auch ihre eigene Geschichte und die Beziehung zu ihrer Familie verarbeitet. Hier verrät sie, was sie zu diesem Buch motiviert hat und wie sie selbst zu ihrer Familie steht.

Der Anlass zum Streiten ist selten der Grund

Ich habe ein Buch über zwei Schwestern geschrieben. Zwei Schwestern, die sehr verschieden sind. Sie vertragen sich meistens, manchmal streiten sie auch, aber immer – das steht außer Frage – lieben sie sich.

Ich habe einen Bruder und eine Schwester. Ich liebe sie beide. Als Kind habe ich mich mit meinem Bruder oft gestritten, er ist nur ein Jahr älter als ich. Mit meiner Schwester nicht, sie ist fast zwölf Jahre jünger. Wir haben nicht gelernt uns gut zu streiten – wenn wir stritten, dann flogen die Fetzen. Wenn wir uns heute streiten, dann ist es ruhiger, aber auch verletzender. Wir werfen uns gegenseitig etwas vor, von dem wir nicht genau wissen, was es eigentlich ist. Der Anlass eines Streits verliert an Bedeutung, es kommen Dinge zum Vorschein, die wir irgendwo in uns vergraben haben und eigentlich auch schon vergessen. Aber jetzt müssen wir sie unbedingt wieder auspacken, weil wir verletzt sind und verletzen wollen. Natürlich vertragen wir uns auch wieder, aber das Vertragen ist nur oberflächlich. Unter der Decke gärt es weiter, da hilft auch unsere bemühte Freundlichkeit nichts. Bis zum nächsten Streit.

Warum ist das so?

Das Verhältnis zwischen den Eltern beeinflusst uns und unsere Geschwister

Vor einigen Jahren war ich in einer Klinik für psychosomatische Beschwerden. Ich hatte schreckliche Migräneattacken und war im Begriff, mich in eine handfeste Depression zu verabschieden. In Einzelgesprächen mit meiner Therapeutin habe ich damals viel über mich und meine Familie erfahren. Über meine Eltern, meine Geschwister, meine Kindheit. Ich musste erkennen (und auch akzeptieren), dass es in meinem Leben viele Parallelen zu dem meiner Mutter gibt. Dabei wollte ich früher, als rebellischer Teenager, doch genau das nie werden, was sie ist: Angepasst, devot, konfliktscheu. (Meine Schwester ist übrigens genau das Gegenteil!)

Und dann mein Vater. Er lebt schon lange nicht mehr. Er hatte ein Alkoholproblem und ein hohes Aggressionspotential. Cholerische Ausraster im Wechsel mit kreativen Phasen. Und jede Menge nicht ausgeschöpfte Potentiale. Habe ich die auch?

Meine Eltern stritten sich viel. Sie trennten sich, als ich 23 und längst ausgezogen war.
„Die Unausgewogenheit in der Beziehung Ihrer Eltern hat etwas mit Ihnen und Ihren Geschwistern gemacht“, sagte die Therapeutin. „Bei Ihnen muss so Einiges aufgeräumt werden.“

Vergrabene Erinnerungen und geerbte Empfindungen müssen neu sortiert werden

Ich weiß noch, dass ich damals sofort ein Bild von einem überladenen Schreibtisch im Kopf hatte. Über Jahre wurden endlos viele Notizen, Briefe, Rechnungen, Kontoauszüge und Werbezettel abgelegt und jetzt musste er Blatt für Blatt wieder befreit werden. Es reichte nicht, die Blätter einfach wegzunehmen. Sie mussten sortiert und chronologisch oder nach Themen abgeheftet werden. Eingeteilt in wichtig und unwichtig, in „wird noch gebraucht“ oder „kann weg“.

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Aber kann man sein Leben aufräumen wie einen Schreibtisch? Bis die glänzende Furnierschicht wieder frei und unbedeckt ist? Mit Hilfe einer Therapie?
Und was bedeutete das konkret für mich? Ich bekam mein Leben nicht auf die Reihe und sollte jetzt mit einer Therapeutin, besprechen, wer daran schuld war? Ich hatte meine Zweifel, das machte es mir nicht leicht.
„Es gibt schließlich Menschen, die viel Schlimmeres erlebt haben oder immer noch erleben. Krieg zum Beispiel“, sagte ich. „Wenn Bomben fallen, denkt doch auch keiner: Ich brauche unbedingt einen Termin bei einem Therapeuten.“
„Glauben Sie denn, dass Menschen mit traumatischen Kriegserlebnissen keine  Hilfe brauchen? Ich bin sicher, unseren Eltern und Großeltern wäre manches erspart geblieben, hätten sie die Möglichkeit gehabt, ihre traumatischen Erlebnisse aufzuarbeiten. Und uns auch. Wir haben vieles von unseren Vorfahren geerbt, und dieses Erbe können wir nicht ablehnen“, war die Antwort.

Und so erfuhr ich, dass das emotionale Gedächtnis unserer Vorfahren, ihre Verletzungen und Erfahrungen, auch in uns weiterleben. Haben Sie das gewusst? Mir war es bis dahin neu.

Eine Reise zu sich selbst

Zu Hause suchte ich mir also eine Therapeutin und setzte fort, was ich in der Reha-Klinik begonnen hatte: Ich räumte auf. Zwei harte Jahre lang.

Mittlerweile ist der Prozess zwar noch immer nicht völlig abgeschlossen, aber man kann das Furnier wieder erkennen. Es ging nicht ohne Tränen, ich heulte was das Zeug hielt, in meinen Therapiesitzungen verbrauchte ich stapelweise Packungen mit Papiertaschentüchern. Aber ich habe auch viel gelernt. Mein Potential auszuschöpfen zum Beispiel. Deshalb schrieb ich ein Buch. Über zwei Schwestern, deren emotionales Familienerbe sie auf eine Reise in die Vergangenheit schickt. Natürlich gibt es auch bei diesen beiden Schwestern, Alexa und Katja, jede Menge Aufräumbedarf. Die Reise hat ihnen geholfen, Ordnung in ihr Leben zu bringen und auch die Dinge zu erkennen, die außerhalb ihres Blickwinkels liegen.

Manchmal überlege ich, mich mit meinen Geschwistern auch auf eine Reise zu begeben. An die Orte, die ich mit meiner Therapeutin besucht habe.

Oft hilft es, einfach mal zuzuhören

Oh, das Telefon klingelt. Ich bin gleich wieder da.

Es war meine ältere Tochter. Sie hat Streit mit ihrer Schwester und machte am Telefon ihrem Ärger Luft. Ich hüte mich in solchen Situationen, Partei zu ergreifen. Das Gespräch dauerte lange, sie hatte viel zu erzählen (zwischendurch musste sie auch noch eine Auseinandersetzung ihrer eigenen Kinder schlichten), aber ich bin eine geduldige Zuhörerin. Ihr Reden und mein Zuhören haben ihr am Ende geholfen, den Streit zu reflektieren. Und zu relativieren. Eigentlich bestand gar kein wirklicher Grund für die ganze Aufregung.

Und eins ist klar: Sie liebt ihre Schwester. Genauso wie auch umgekehrt.


In „Schwestern bleiben wir immer“ geht es um Alexa und Katja, zwei grundverschiedene Schwestern, die nach dem Tod ihrer Mutter erfahren, dass es in ihrer gemeinsamen Vergangenheit noch einige verborgene Wahrheiten zu finden gibt. Gemeinsam machen sie sich auf diese Reise.

Wie geht es euch mit eurer Familie? Habt ihr in letzter Zeit schon einmal Danke gesagt? Hier haben wir Familien-Grußkarten und weitere Buchtipps zum Thema für euch! Meldet euch außerdem in unserem Newsletter an, um keine Herzensnews mehr zu verpassen.


Der Text von Barbara Kunrath ist bereits auf Resonanzboden.com, dem Blog der Ullstein Buchverlage, veröffentlicht worden.

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Herzenstage-Gewinnspiel: Besuch in einem Tonstudio

Diese Woche sagen wir dem Liebeskummer den Kampf an. Um euch mit einem wunderbaren Happy End ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, haben wir uns ein ganz besonderes Gewinnspiel für euch überlegt!

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